Greenpeace Tübingen und Street Art-Künstler: Kunstprojekt für den Frieden

Ehrenamtliche und die Street Art-Künstler MAKO und El Niño setzen künstlerisches Zeichen für atomare Abrüstung

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Tübingen, 9. 8. 2020 – Mit einem gemeinsamen Street Art-Projekt setzen Greenpeace Tübingen und die Street Art-Künstler MAKO und El Niño ein Friedenszeichen am Brückenpfeiler (Seite zum Neckar) unter der B 28 (Jahnallee, Richtung Freibad). Das 2 mal 3 Meter große Wandgemälde entstand anlässlich der Gedenktage für Hiroshima und Nagasaki - die grausamen Atombombenabwürfe jähren sich am 6. und 9. August zum 75. Mal.

Am Sonntag, 9. August ab 15 Uhr findet an dem Wandgemälde eine Gedenkveranstaltung mit Redebeiträgen statt. Auch die Künstler werden vor Ort sein.

Bei den Atombombenangriffen auf Hiroshima und Nagasaki 1945 starben mehr als 200.000 Menschen. Die Menschen dort leiden noch immer unter den Spätfolgen der Atombombenabwürfe. „Dieses Wandgemälde ist zugleich Friedenszeichen und Mahnmal. Es schlägt die Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft. Gräueltaten wie in Hiroshima und Nagasaki dürfen nie wieder geschehen”, sagt Jana Dormann, Sprecherin von Greenpeace Tübingen und richtet einen Appell an die Bundesregierung: „Deutschland kann jetzt wegweisend einen glaubwürdigen Beitrag für eine atomwaffenfreie Welt leisten, indem die Bundesregierung den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet.“

Fachleuten zufolge lagern im rheinland-pfälzischen Büchel 20 US-amerikanische Atombomben, die im Kriegsfall von deutschen Piloten ins Ziel geflogen werden sollen. Die in Büchel stationierten Bomben haben jeweils eine mindestens zehnfache Sprengkraft der Hiroshima-Atombombe.

Greenpeace setzt sich ein für das friedliche Lösen von Konflikten, den Erhalt demokratischer Rechte, ein Rüstungsexportverbot in Drittländer, Krisen- und Kriegsgebiete sowie weltweite atomare Abrüstung und Umweltschutz.