Putzlappen für Shell!

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Wenn alle mithelfen und einen Putzlappen für Shell spenden, wird Greenpeace daraus den größten Putzlappen der Welt nähen. Vielleicht ließe sich damit ein Ölunfall in der Arktis wieder sauber machen…

Leider hat dieser riesige Putzlappen nur symbolischen Wert, in Wirklichkeit gibt es bisher keine umfassende Möglichkeit, um Erdöl aus eisbedecktem Wasser zu beseitigen. Aber die arktischen Gewässer sind nun mal einen guten Teil des Jahres mit Eis bedeckt. Daher werden bei einem Ölunfall maximal 20% des ausgelaufenen Öls entfernt werden können. Trotz diesen Wissens und obwohl die US-Regierung die Wahrscheinlichkeit für einen größeren Ölunfall während des Förderzeitraums auf 75% schätzt, ist Shell auf dem Weg in die Arktis, um nach Erdöl zu bohren.

Zurück zu dem symbolischen Riesen-Putzlappen:
Am Samstag, den 04.07 sammelte die Tübinger Greenpeace-Gruppe an der Krummen Brücke Putzlappen. Jeder dieser Lappen wurde von Passanten mit einer persönlichen Botschaft an Shell versehen. Trotz der Hitze gab es richtig schöne und kreative Zeichnungen von Eisbären und Orkas, deren Lebensraum von Shell massiv gefährdet wird. Es gab die verschiedensten Protestsprüche, zum Beispiel „Keep the Arctic clean“, oder „Zukunft vor Profit, ihr Lappen“.
Am Ende der Sammelaktion, waren wir alle platt von der Sonne, aber glücklich, dass in Tübingen viele schöne Putzlappen gesammelt wurden, um an den größten Putzlappen der Welt dran genäht zu werden. Dieser wird an den Chef von Shell-Deutschland überreicht werden, damit Shell sieht, wie viele Menschen hinter dem Protest gegen die Öl-Bohrungen in der Arktis stehen.

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  • PDF icon SHELL: RAUS AUS DER ARKTIS!SHELL: RAUS AUS DER ARKTIS! |125.07 KBDie Erderwärmung lässt das ewige Eis schmelzen, die Permafrostböden tauen auf. Das macht es leichter, die Schätze der Arktis auszubeuten: Öl- und Gasvorkommen. Der internationale Ölkonzern Royal Dutch Shell will in einer der letzen unberührten Regionen der Erde nach Öl bohren. Mit einem havarierten Bohrschiff und einer auf Grund gelaufenen Ölplattform hat Shell bereits im Jahr 2012 eindrucksvoll bewiesen, dass sie den Bedingungen in der Arktis nicht gewachsen sind. Trotz massiver Bedenken und internationaler Proteste will Shell im Sommer 2015 die Ölsuche vor der Küste Alaskas fortführen.

    PDF icon Shell in der Arktis: Wie der Öl-Konzern die Arktis bedrohtSHELL IN DER ARKTIS: WIE DER ÖL-KONZERN DIE ARKTIS BEDROHT |594.8 KBDer internationale Ölkonzern Royal Dutch Shell will in einer der letzten unberührten Regionen der Erde nach Öl bohren. Nach einer beispiellosen Pannenserie im Jahr 2012 will Shell im Sommer 2015 trotz massiver Bedenken und internationaler Proteste in die Arktis zurückkehren.

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