Protest bei Shell K-furt

Media

Es ist nicht nachzuvollziehen, dass Shell in der hohen Arktis scheinbar völlig ungerührt nach Öl bohrt, trotz der Prognose, dass es im Bohrzeitraum von ca. 50 Jahren mit einer 75 prozentigen Wahrscheinlichkeit zu einem Unfall kommt.

Jeder der noch die Katastrophe der Deep-Water-Horizon im Kopf hat, kann sich ein gutes Bild davon machen, was ein solcher Unfall bedeutet. Vor allem. wenn man sich klar macht, das sich aktuelle Shell-Bohrfeld in einer Region befindet wo viel extremere Wetterbedingungen herrschen und es kaum eine Infrastruktur für eine Säuberung gibt.

Es ist auch nicht nachzuvollziehen, dass dieses Risiko eingegangen wird, nur weil vermutet wird, dass unter der gesamten Arktis ein Ölvorkommen liegt, dass den weltweiten Ölverbrauch ungefähr 3 Jahre lang decken könnte.

Man muss sich zudem die Frage stellen wie sinnvoll es ist, gerade weil es der Klimawandel in den letzten Jahren möglich gemacht hat, nun auch dort noch den letzten Tropfen Öl aus der Erde zu pressen, um damit den Klimawandel noch weiter anzuheizen.




 

Publikationen

  • PDF icon SHELL: RAUS AUS DER ARKTIS!SHELL: RAUS AUS DER ARKTIS! |125.07 KBDie Erderwärmung lässt das ewige Eis schmelzen, die Permafrostböden tauen auf. Das macht es leichter, die Schätze der Arktis auszubeuten: Öl- und Gasvorkommen. Der internationale Ölkonzern Royal Dutch Shell will in einer der letzen unberührten Regionen der Erde nach Öl bohren. Mit einem havarierten Bohrschiff und einer auf Grund gelaufenen Ölplattform hat Shell bereits im Jahr 2012 eindrucksvoll bewiesen, dass sie den Bedingungen in der Arktis nicht gewachsen sind. Trotz massiver Bedenken und internationaler Proteste will Shell im Sommer 2015 die Ölsuche vor der Küste Alaskas fortführen.

    PDF icon Shell in der Arktis: Wie der Öl-Konzern die Arktis bedrohtSHELL IN DER ARKTIS: WIE DER ÖL-KONZERN DIE ARKTIS BEDROHT |594.8 KBDer internationale Ölkonzern Royal Dutch Shell will in einer der letzten unberührten Regionen der Erde nach Öl bohren. Nach einer beispiellosen Pannenserie im Jahr 2012 will Shell im Sommer 2015 trotz massiver Bedenken und internationaler Proteste in die Arktis zurückkehren.

Tags