Pop-Up Radweg

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In vielen deutschen Großstädten fehlt es an Platz für Fahrradfahrer*innen, auch meiden viele aus Sorge vor einer Infektion Bus und Bahn. Wenn all diese Menschen ins Auto steigen, drohen den Städten mehr Autoverkehr, mehr Abgase und noch mehr Stau. Weitsichtige Städte schaffen jetzt mehr Platz für Fuß-und Radverkehr und schützen damit nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Klima.

In einer Kooperation der Regionalgruppe Greenpeace Tübingen und den örtlichen Gruppen von ADFC, BUND, VCD und dem Umweltzentrum Tübingen e.V. wurde eine gemeinsame Aktion für mehr Platz für Fuß- und Radwege organisiert. Dies geschah im Rahmen der bundesweiten Greenpeace Aktion „Pop-up bike lane“, welche mit temporär errichteten Radwegen mehr Platz für Radfahrer*innen in den Innenstädten fordert.

Dafür wurde am Samstag, den 30.5., die rechte Fahrbahn der Wilhelmstraße auf Höhe des Clubhauses bis zur Einmündung Keplerstraße vom Autoverkehr abgetrennt und in einen temporären Radweg umgewandelt.

Mit Unterstützung durch Polizei und Ordnungsamt konnte mit Pylonen und Schildern die Absperrung für den Autoverkehr errichtet werden. Auch optisch wurde dieser temporäre Radweg durch zusätzlich aufgestellte Wildblumen, Blumentöpfe und zuvor aufgemalte Piktogramme zu einem echten Hingucker für alle Verkehrsteilnehmer*innen.

Viele der vorbeifahrenden Radfahrer*innen freuten sich über die freie und sichere Fahrt und den ungewohnten Platz auf der sonst nur für Autos freigegebenen Hauptstraße.

Weiterführende Links

Greenpeace: Städte für die Menschen

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