Keine AKW-Laufzeitverlängerung!

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Am 20.01.2010 protestierten wir zusammen mit Greenpeace-Aktivisten aus anderen Gruppen vor Tor 1 des AKW Neckarwestheim (GKN) gegen die Pläne des Energiekonzerns EnBW, die Laufzeit des Atomkraftwerks Neckarwestheim I zu verlängern.

Mit der Aufschrift: „Energie ist Verantwortung – Deshalb: Neckarwestheim abschalten!“ forderten wir die EnBW und die verantwortlichen Politiker auf, den 33 Jahre alten Atommeiler wie vorgesehen im Frühjahr abzuschalten. Eine Laufzeitverlängerung bringt nur höhere Gewinne für EnBW, die Profite der Atomindustrie dürfen jedoch nicht auf Kosten der Sicherheit der Bevölkerung gehen.

Der Protest fand im Vorfeld des Treffens der Vorstände der vier großen Energiekonzerne EnBW, RWE, Eon und Vattenfall im Bundeskanzleramt in Berlin mit Kanzleramtsminister Ronald Pofalla, sowie den Staatssekretären aus Umwelt- und Wirtschaftsministerium statt. Diese haben über den Ausstieg aus dem Atomkonsens verhandelt. Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, sich gegen eine Laufzeitverlängerungen für Neckarwestheim 1 und die anderen Atomkraftwerke auszusprechen .

Die EnBW hat das Atomkraftwerk durch Drosselung der Produktion schon über die Bundestagswahl "gerettet" und wird wahrscheinlich auch versuchen, den Reaktor durch eine weitere Senkung der Stromproduktion auch bis in den Herbst am Netz zu halten, wenn das Energiekonzept der Bundesregierung fertig erarbeitet ist.

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