Fridays for future bei Siemens

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Mitglieder der Tübinger Greenpeace Gruppe haben am 31.01.2020 am bundesweiten Siemens-Gruppenaktionstag teilgenommen und vor der Siemens-Niederlassung in Kilchberg an die Vertreter*innen des Unternehmens appelliert, sich für einen Ausstieg aus dem Adani Vertrag auszusprechen und die Werte und Verantwortung des Großkonzerns bei zukünftigen Entscheidungen zu berücksichtigen.

Siemens liefert die Schienensignaltechnik für die umstrittene Steinkohlemine des indischen Großkonzerns Adani in Carmichael, Australien und beteiligt sich damit an einem der klimaschädlichsten Großprojekte unserer Zeit. Durch den geplanten Ausbau der Mine werden zukünftig Unmengen an CO2 in die Atmosphäre gelangen, die in der Erde bleiben müssten, wenn wir das 1,5°C Ziel noch erreichen wollen. Siemens hat den Vertrag mit der Adani Group im Dezember 2019 unterschrieben.

In Australien wüten seit Monaten verheerende Buschbrände, die einen großen Teil des Landes verwüstet haben. Eine Milliarde Tiere sind mittlerweile den Flammen zum Opfer gefallen. Wie selbst der australische Premierminister Scott Morrison kürzlich zugab, ist das extreme Ausmaß der Waldbrände eine Folge der globalen Klimakrise. Wer sich angesichts dieser Katastrophe an Klimakillern wie der Adani-Mine beteiligt, handelt unverantwortlich.

Als zukunftsorientiertes Unternehmen, das nach eigenen Angaben Klimaneutralität bis 2030 anstrebt, muss Siemens aus dem Adani Projekt aussteigen und ein deutliches Zeichen für Klimaschutz setzen. Greenpeace fordert von Siemens CEO Joe Kaeser den Ausstieg aus dem Adani Projekt.

 

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