Erinnerung an Fukushima

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Am Dienstag, dem 11.03.2014, erinnerten wir in Schutzanzügen gekleidet und mit 40 Schildern auf denen auf Störfälle in Atomanlagen in den letzten 50 Jahren hingewiesen wurde an den 3. Jahrestag der Reaktor-Katastrophe in Fukushima/Japan.

Dort ereignete sich im März 2011 eine von den Verantwortlichen für undenkbar gehaltene Atomkatastrophe, von der noch viele Generationen betroffen sein werden und die die Welt in für Wochen in Unglauben und Entsetzen versetzte. Wie konnte ein Unfall dieses Ausmaßes in einem solch hochentwickelten Land passieren?

Mittlerweile ist es still geworden um Fukushima, obwohl der Atomunfall weiterhin voranschreitet und die Menschen in Japan bedroht. Nach wie vor wird hochradioaktive Strahlung an die Umwelt freigesetzt, z.B. durch radioaktiv verseuchtes Kühlwasser. Es gibt keine Lösung für die sichere Bergung oder Abschirmung der durch geschmolzenen Reaktorkerne. Noch immer ist unklar wie es überhaupt in den hoch verstrahlten Reaktortrümmern aussieht.

Mit der Aktion wollten wir zeigen, dass die Risikotechnologie Atomkraft auch dann fehlbar ist, wenn keine Naturkatastrophen wie Tsunamis und Erdbeben dem GAU vorausgehen und dass ein schnellstmöglicher Ausstieg aus der Atomenergie die einzig sinnvolle Lösung – nicht nur in Deutschland.

Siehe dazu auch die SWR-Meldung zur Aktion.

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