Weihnachten und Konsum

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"Papa, das ist ein Wunschbaum!" ruft ein Junge, der mit seinem Vater an der Hand über die Neckarbrücke läuft. Denn für den Tübinger Weihnachtsmarkt haben wir unsere grüne Infomyde zum Weihnachtsbaum umfunktioniert: Auf bunten Zetteln in Form von Kerzen, Sternen und Christbaumkugeln hatten Jung und Alt die Möglichkeit, andere daran zu erinnern, worum es um Weihnachten wirklich geht.

Was die Kinder gleich checken, braucht bei den Erwachsenen oft etwas länger, denn die Fantasie und Kreativität muss sich häufig erst einen Weg durch das Wirrwarr aus Geschenkestress und Reizüberflutung bahnen. Doch auch hier konnten wir mit einem Plakat Hilfestellung leisten:

"Stell dir vor es ist Weihnachten und niemand konsumiert." Dieses Gedankenspiel wurde durch die anregenden Frage: "Was bleibt?" ergänzt und hat für Momente des Innehaltens gesorgt, eine gern angenomme Pause auf der sonst vom Durchgangsverkehr geprägten Neckarbrücke. Die Antworten auf diese sehr offene Fragestellung konnten auf Zetteln vermerkt und an den Baum gepinnt werden.

So kamen viele schöne Ideen zusammen, die Weihnachten nicht nur stressfreier, sondern auch umweltfreundlicher gestalten können. Denn jedes Produkt, was gekauft wird, muss auch produziert werden und hinterlässt so seinen ökologischen Fußabdruck.

 

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