Erneut Protest bei Shell K-furt

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Wir lassen nicht locker! Auch am 26.08.15 waren wir mit unseren Protest-Bannern wieder vor der Shell Tankstelle in Kirchentellinsfurt. Ölbohrungen in arktischen Gewässern sind unverantwortlich! Wir fordern: Shell raus aus der Arktis!

Die Faktenlage ist klar: Ölbohrungen in arktischen Gewässern sind zu riskant – und das Öl aus der Arktis muss im Boden bleiben, wenn wir den Anstieg der globalen Temperaturen auf unter 2°C begrenzen und damit die gefährlichsten Auswirkungen des Klimawandels verhindern wollen. Shell ist unterwegs in die Arktis, um dort nach Öl zu suchen. Erneut setzt der Konzern damit eine der letzten unberührten Regionen der Welt aufs Spiel – die Heimat von seltenen und einzigartigen Tieren wie Eisbären, Walrössern und Narwalen.

Bereits 2012 konnte Shell am eigenen Leibe erleben, wie unerbittlich die Witterungsbedingungen in der Arktis sind. Shells Bohrschiff, die „Noble Discoverer“, havarierte fast während eines Sturmes, die „Kulluk“-Bohrplattform riss sich auf dem Rückweg aus Alaska während eines Unwetters von den Schleppern los und strandete. Nur mit Glück kam es nicht zu einem Austritt von Öl und somit zu einem ökologischen Desaster. Solche Ereignisse dürfen sich nicht wiederholen! Jeder noch so kleine Fehler kann in der Arktis zu einer Katastrophe führen. Und es gibt keine Methode, Öl aus eisbedeckten Gewässern wieder zu entfernen. Selbst der US-Küstenwache ist mulmig – ihre nächste Station ist über 1.000 km entfernt von Shells geplanten Bohrorten.

Wieder also setzt Shell die Unversehrtheit der eh schon durch den Klimawandel extrem belasteten Arktis aufs Spiel. Und wieder ignoriert Shell alle Warnungen und verpasst die Chance, sein Geschäftsmodell neu auszurichten und auf saubere und erneuerbare statt auf schädliche fossile Energien zu setzen.

Wir fordern Shell eindringlich auf, die Bohrpläne in der Arktis sofort zu stoppen. Das Leben in der Arktis ist zu kostbar, um dort einen Ölunfall zu riskieren! Unterstützen Sie diese Forderung und schreiben Sie eine Protestmail an Dr. Peter Blauwhoff, den Chef von Shell in Deutschland.
 

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  • PDF icon SHELL: RAUS AUS DER ARKTIS!SHELL: RAUS AUS DER ARKTIS! |125.07 KBDie Erderwärmung lässt das ewige Eis schmelzen, die Permafrostböden tauen auf. Das macht es leichter, die Schätze der Arktis auszubeuten: Öl- und Gasvorkommen. Der internationale Ölkonzern Royal Dutch Shell will in einer der letzen unberührten Regionen der Erde nach Öl bohren. Mit einem havarierten Bohrschiff und einer auf Grund gelaufenen Ölplattform hat Shell bereits im Jahr 2012 eindrucksvoll bewiesen, dass sie den Bedingungen in der Arktis nicht gewachsen sind. Trotz massiver Bedenken und internationaler Proteste will Shell im Sommer 2015 die Ölsuche vor der Küste Alaskas fortführen.

    PDF icon Shell in der Arktis: Wie der Öl-Konzern die Arktis bedrohtSHELL IN DER ARKTIS: WIE DER ÖL-KONZERN DIE ARKTIS BEDROHT |594.8 KBDer internationale Ölkonzern Royal Dutch Shell will in einer der letzten unberührten Regionen der Erde nach Öl bohren. Nach einer beispiellosen Pannenserie im Jahr 2012 will Shell im Sommer 2015 trotz massiver Bedenken und internationaler Proteste in die Arktis zurückkehren.

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