Die Frisur hält – dank Plastik

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Am Samstag, 06. Mai 2017, waren wir in Tübingen präsent und haben, am Beispiel des deutschen Herstellers Henkel-Schwarzkopf, auf die Verwendung von Mikroplastik in Kosmetik aufmerksam gemacht. Gemeinsam mit rund 60 Städten in Deutschland beteiligten wir uns damit an einem bundesweiten Greenpeace-Aktionstag gegen Plastik in Kosmetik.

Einige der in Kosmetik vorkommenden Kunststoffverbindungen sind nachweislich umweltschädlich, viele andere nicht ausreichend untersucht. Über den Badezimmerabfluss landet das Mikroplastik in der Umwelt und schließlich im Meer. Vor der Filiale des Drogeriemarkt Müller, in der Friedrichstraße, motivierten wir daher zahlreiche PassantInnen Protestpostkarten an Umweltministerin Barbara Hendricks zu unterschreiben und ein umfassendes gesetzliches Verbot von Plastik in Kosmetik zu fordern.

Des Weiteren führten wir eine Straßenumfrage durch. Wir wollten wissen, was Verbraucher*innen von Plastik in Kosmetik halten und was sie von großen Herstellern wie Henkel-Schwarzkopf erwarten. Die Ergebnisse unserer Umfrage sind eindeutig: Die meisten Verbraucher*innen wissen nicht, wie sie Plastik in Kosmetikprodukten erkennen können und würden plastikfreie Kosmetikprodukte bevorzugen. Mit unserer Umfrage fordern Verbraucher*innen Henkel-Schwarzkopf dazu auf, zukünftig auf die Verwendung von Mikroplastik zu verzichten. Wir werden diese Forderung zusammen mit den Ergebnissen unserer Umfrage an Henkel-Schwarzkopf weitergeben. An unserer Umfrage haben insgesamt 66 Menschen teilgenommen.

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